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DEB- und DEL2-Konzept im Vergleich

28.05.2014,  
Kriterium

DEB 2.Liga

DEL2

Sportlich

- kein Konzept beinhaltet

- Reduzierung der Ausländerstellen auf
drei innerhalb von fünf Jahren

- kein Konzept beinhaltet

- Erhöhung der U23 Spieler auf 10 pro
Club innerhalb von 5 Jahren, angepasst
an die Entwicklung im
Eishockeyunterbau

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 

- Reduzierung des Spielberichtes auf 20
Spieler pro Club

 
- Förderlizenz-Möglichkeit in Richtung
DEL wahrscheinlich über
Kooperationsvertrag

- Förderlizenz-Möglichkeit zwischen
DEL, DEL2 und Oberligen
 
- Freundschaftsspiele zwischen diesen
Ligen

- Freundschaftsspiele mit DEL ungewiss

 
- kein einheitlicher Spielmodus der
ersten beiden Ligen vorgeschlagen

- einheitlicher Spielmodus im Bereich
der ersten beiden Profiligen

- Spielstärke der Liga: 12 Teams

- Spielstärke der Liga: mindestens 12 bis
14 Clubs (wobei einheitliche Meinung
der bestehenden Zweitligisten eine 14er
Liga für wirtschaftlich notwendig
erachtet)
- Strukturelle, eng aufeinander
abgestimmte Nachwuchsförderung
sowohl in/aus Richtung DEL als auch
DEL2.

- DEB- Pokalwettbewerb

- keine Garantie für den Erhalt einer 2.
Profiliga
Finanzen

- Pokalwettbewerb müsste besprochen
werden
- Sicherstellung einer 2. Profiliga zur
Entwicklung talentierter Profis für
DEL und Nationalmannschaft

- Spielabgaben an DEB und LEV sicher
wie bisher (keine Angaben!)

- Spielabgaben angeglichen an bisherige  
Abgaben der Clubs (DEB und LEV)
- Verwaltungskosten finanziert durch die
Clubs in Gesellschafterstellung

Vermarktung

- Keine Aussagen zu Namen, Logo und
Marken-Auftritt

- Markennutzungsvertrag mit der DEL
(Logo-Rechte, Namensrechte,
Anbindung an Spielsystem der DEL)
- Potenzial für gemeinsame
Vermarktung

 

 

 

 
- TV-Präsenz ungewiss

- Einbindung in TV-Präsenz der DEL
möglich (aktuell: Servus-TV –
Highlightberichterstattung,
Internetpräsenz)

- Eigenständige Vermarktung in
Verbindung mit DEB

- selbständige Vermarktung der DEL2
auch außerhalb der Möglichkeiten
einer gesamten Vermarktung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

- Profitieren von den Erfahrungen und
Strukturen der DEL
(Öffentlichkeitsarbeit,
Marketingbereich) und damit
Zusammenlegung der Ressourcen

 

Organisatorisch
 

- Lizenzbestimmung nicht näher
beschrieben (Grundlage aktuelle
Lizenzierung der ESBG – keine
Veränderung)

- Spielbetrieb von Seiten des DEB
angepasst und Versuch der
Vereinheitlichung mit Oberligen

- Spielbetrieb der DEL2 gemeinsam vom
Büro der DEL aus organisiert und
gesteuert (einheitliches Regelwerk,
einheitliche Schiedsgerichstbarkeit)

- Clubs müssen Mitglieder des DEB
werden und demnach eine Umstellung
des Kooperationsvertrages mit dem
Stammverein vornehmen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

- Lizenzierungsbestimmungen angepasst
an die Bestimmungen der DEL
(frühzeitige Ausrichtung und Planung
neue Saison, Verbesserung der
Lizenzierungsunterlagen im Sinne einer
nachhaltigen Lizenzierung von Clubs

- Clubs sind keine Mitglieder des DEB
jedoch weiterhin über Ihre
Stammvereine vertreten

- Gefahr des Verlierens der
Gemeinnützigkeit

 

 
Verzahnung

- Von Profis selbst verwaltete Clubs
stellen effektiv und effizient sicher, dass
Interessen und Notwendigkeiten zur
Entwicklung des Profi-Bereichs optimal
umgesetzt und erfüllt werden.

Fan-Meinung

- Verzahnung mit der DEL möglich und
geregelt über Markennutzungsvertrag

- Verzahnung mit Oberliga gewollt

 
 
 
 

- Verzahnung mit der DEL nicht in
Aussicht. Laut Kooperationsvertrag
mit DEL besteht Verhandlungsrecht,
keine Pflicht

- Verzahnung mit der Oberliga gewollt

- Gerade neun Prozent (Umfrage EHN)
der Fans befürworten ein Konzept für
eine 2. DEB-Liga

- 88 Prozent der Fans befürworten ein
von Profis geführtes Konzept für den
Profibereich

 

 
Im Vergleich beider Konzepte ergeben sich aus Sicht der derzeitigen Zweitligisten folgende Punkte,
welche für ein Konzept DEL2 sprechen:
- Einheitliches Spielkonzept und einheitliche Spielumsetzung der beiden Profiligen
- Einheitliche Vermarktung der ersten beiden Profiligen, einheitlicher Auftritt
 

 
 
 

 

Ligen-Selbstverwaltung angepasst an die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Gegebenheiten,
angepasst an die oben aufgeführten Verpflichtungen (sowohl gegenüber der DEL als auch dem DEB
Beibehaltung der Anbindung an die Oberligen (Amateurbereich) durch geregelten und gewollten (!)
Auf- und Abstieg
Erreichen einer kompletten und klar in Aussicht gestellten Verzahnung von oben nach unten
Keinerlei Einbußen und Negativ-Wirkungen auf Seiten des DEBs oder der Landesverbände, wenn man
sich dazu entscheidet, diese Grundregeln auch im gemeinsamen Kooperationsvertrag DEB – DEL2 zu
verankern.

 



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